Stress – Termindruck bei der Arbeit, Mitarbeitergespräch mit dem Chef, Einkaufen, Wäscheberge, ständige Erreichbarkeit – du weißt nicht mehr wo dir der Kopf steht, du fühlst dich gehetzt?
Was passiert ist, dass dein Körper den Flucht-Kampf-Mechanismus aktiviert. Dadurch wird unter anderem auch deine Atmung flacher und deine Herzfrequenz seigt.
Atmen gegen den Stress?
Gezielte Atemtechniken ermöglichen es dir, selbst in einer sehr stressigen Situation einmal inne zu halten und durchzuatmen. Allein diese kurze Phase des wirklich tiefen Atmens, des Ausschöpfens deines Lungenvolumens, wird deinen Herzschlag verlangsamen. Deine Gedanken klären sich, Ruhe kehrt ein, du fühlst dich fokussierter.
Versuche es jetzt selbst einmal.
Schließe für eine kurze Auszeit deine Augen. Atme tief durch die Nase in deinen Bauch ein, spüre wie sich dein Bauch dabei hebt und ganz langsam durch die Nase wieder aus. Dein Bachnabel zieht sich dabei nach innen. Und noch einmal, tief in den Bauch einatmen und wieder ausatmen. Spüre, wie sich bei jedem tiefen Atemzug deine Lunge mit Luft füllen, sich dein Zwerchfell weitet. Wie du mit jedem tiefen Ein- und Ausatem ruhiger wirst. Atme noch einmal tief durch die Nase ein und ganz langsam wieder aus. Öffne nun langsam wieder deine Augen und spüre einen Moment nach. Wie fühlst du dich jetzt?
Diese kurze Atemtechnik kannst du zu jeder Zeit anwenden. Ob an deinem Schreibtisch oder auf dem Weg zur Toilette. Nutze die Technik, um dir etwas Zeit zum Durchatmen zu geben.
Viel Spaß
